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Archive for März 2009

Hier mal ein Post für jeden Unternehmer der schon immer einmal eine Ausschreibung für Grünstrom machen wollte.

Für jeden der sich schonmal gefragt hat: „Wie lassen sich Klimaschutz und Umweltpolitik denn bei mir im Einkauf vereinen?“

Die Serie startet heute zum Thema Grünstrombeschaffung und soll folgende Fragen beantworten:

– Wie gestalte ich solch eine „Grünstrom“-Ausschreibung?

– Wie gehe ich sicher, dass der Strom auch wirklich grün ist?

– Inwiefern erreiche ich eine „Nachhaltigkeit“?

Beispiel:

„Einkauf – Ökostrom“
Auftragsgegenstand: Bezug von Strom aus einem bestimmten Anteil aus erneuerbaren Energiequellen


Technische Spezifikation:

A) Mindestens 65% des gelieferten Stroms muss aus erneuerbaren Energiequellen (EE),
entsprechend der Definition in Artikel 2 Buchstabe a der Richtlinie 2001/77/EG, stammen.

B) 35% des Stroms aus
den EE muss aus neuen Anlagen stammen. Als neu sind alle Anlagen anzusehen die 3 Jahre vor Bekanntgabe des
Auftrags in Betrieb genommen wurden.

C) Insgesamt sollte der Strom atomstromfrei sein. Nachweise müssen
jeweils für die Herkunft des Stroms und das Alter der Anlagen erbracht werden.
Zuschlagserteilung: Der Auftrag wird an den Bieter vergeben, der bei der Ermittlung des gesamtwirtschaftlichen
besten Angebots, die höchste Anzahl an Punkten erreicht.

Dabei gilt es folgendes Schema zu beachten.
A) Zusätzliche Anteile EE Strom aus neuen Anlagen: 10 Punkte für jeden Anteil über dem gefordertem
Leistungsniveau


B) Zusätzliche Anteile EE Strom: 5 Punkte für jeden Anteil über dem gefordertem Leistungsniveau


C) Begünstigung anderer EE als Wasserkraft: 5 Punkte für jeden Anteil aus EE der nicht aus Wasserkraft
bezogen wird

Bieter müssen nachweisen können, die genannten Kriterien erfüllen zu können um die jeweiligen Punkte zu erhalten.
Vertragsbedingungen: Die Kommune behält sich das Recht vor Kontrollen durchzuführen die sicherstellen, dass
der Auftragsgegenstand stets erfüllt wird.

Vgl.:ICLEI Europasekretariat GmbH, D-79013 Freiburg: Das Procura+ Handbuch für Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz in der
öffentlichen Beschaffung, 2. Auflage, Freiburg 2007, Seite 78-80

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Wie wechselbereit sind wir ?

Mich würde mal interessieren, wer bereits gewechselt hat und in welchem Bereich.

Gefragt sind hier Unternehmen (B2B – Business to Business) und Haushaltskunden (B2C – Business to Consumer)!

Was so ein Wechsel bringen kann, können wir gerne diskutieren.

Fakt ist, dass man mit wenig Aufwand eine Menge Geld sparen kann.

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[Abgestimmt]

ergebnisSo meine lieben Leserinen und Leser,

lasen wir die erste Umfrage mal zu Ende gehen. Damit man demnächst wieder mit neuen Anfangen kann.

Was sagt uns das Ergebnis? Naja. Eigentlich stehen jedem deutschen „nur“ 1,8 Hektar unsrer guten Mutter Erde zur Verfügung. Da kommt aber nur einer hin… 50% der Stimmen liegen zwischen 2 bis 5 Hektar. Da ist noch Potenzial nach unten… 3 Voter müssen dringend was tun 🙂

kleiner wehmuts tropfen: Der Durchschnitts US-Amerikaner braucht 10,2 Hektar zum leben. Da sind wir Deutschen doch gut dabei.

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Wenn ihr etwas runter scrollt, seht ihr einen Link zu einem Test.

Testergebniss einfach per Vote an uns mitteilen.

Wenn genügend teilgenommen haben, nehmen wir das Ergebnis mal schön auseinander….

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Mit dem Öko-Racer Quant sorgen Koenigsegg und die NLV Solar AG auf dem Genfer Salon für Aufsehen. Mit High-Performance-Akku und großer Solarzelle ist der Prototyp 275 km/h schnell.

Quant

Mit einem 450 kg schweren High-Preformance-Akku und dem sog. FAES (Flow Accumulator Energy Storage) soll eine Reichweite von 500 km erreicht werden.

quant

Unterstützt wird die Batterie von hauchdünnen, unsichtbaren Solarzellen, die die gesamte Karosserie des Öko-Renners überzieht.

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Der Quant ist 4879 mm lang und 1335 mm hoch mit einem Leergewicht von 1780 kg.
Der Elektro-Zwillingsmotor macht den Quant 275 km/h schnell und leistet 512 PS.
Der Akku kann innerhalb von 15-20 min an der Steckdose aufgeladen werden.
Die schicken LED-Leuchten an Heck und Front zeigen dass hier mit modernster Technik gearbeitet wurde. Das Blechkleid wurde vorwiegend aus Karbon und Aluminium gefertigt.
Im Innenraum sollen vier Personen Platz finden, die unter Anderem durch mindestens sechs Airbags (je nach Ausstattung), ABS und ESP geschützte werden sollen.

autobild/Genfer Salon

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Das Öko-Auto Prius von Toyota wird in Genf in seiner dritten Generation vorgestellt. Mit 3,9 Litern konnte der Verbrauch noch mal signifikant verringert werden. Auch ein reiner Elektrobetrieb ist möglich. Die CO2-Emissionen liegen bei rekordverdächtigen 89 Gramm.

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Für die dritte Generation des Prius-Antriebs hat Toyota rund 90 Prozent aller Komponenten neu konstruiert. Das Ergebnis ist ein leichterer, kompakterer und noch effizienterer Hybrid. Die Ingenieure steigerten die Systemleistung von Benzin- und Elektromotor um 22 Prozent auf 100 kW/136 PS. Dank des neuen Verbrennungsmotors mit jetzt 1,8 statt 1,5 Litern Hubraum wurde das Drehzahlniveau um rund zehn Prozent abgesenkt, was sich durch einen geringeren Kraftstoffverbrauch bei Autobahnfahrten bemerkbar macht. Neben dem Toyota iQ 1.0 VVT-i ist der neue Prius zudem derzeit der einzige Großserien-Pkw mit Benzinmotor, dessen CO2-Emissionen unter 100g/km liegen. Der Prius kann kurze Strecken auch rein elektrisch zurücklegen.

 

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Fahren auch rein elektrisch

Der Fahrer kann im neuen Prius per Knopfdruck drei zusätzliche Fahrprogramme aktivieren: den EV-Modus zum rein elektrischen Fahren, den Eco-Modus für höchste Kraftstoffersparnis sowie den Power-Modus für ein dynamischeres Ansprechverhalten des Antriebsstranges.

Neben einem verbesserten Karosseriedesign mit einem cW-Wert von 0,25 und einem neu konstruierten, ergonomischen Cockpit verfügt der neue Prius auch über eine Reihe von technischen Besonderheiten. Dazu zählen je nach Ausstattungsvariante unter anderem ein mit Solarenergie betriebenes Lüftungssystem, ein Head-up Display, bei dem die wichtigsten Fahrzeuginformationen auf den unteren Teil der Windschutzscheibe projiziert werden, sowie LED-Scheinwerfer und ein vollautomatischer Park Assistent. Das Pre-Crash Safety System PCS erkennt mittels Radar Hindernisse vor dem Fahrzeug und warnt den Fahrer. Es kann bei Gefahr selbsttätig eine Bremsung einleiten

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Nach Berechnung der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanz (AGEB) stieg der Primärenergieverbrauch auf 478 Millionen Tonnen SKE oder 14000 PJ (PetaJoule).

Der Anteil von Mineralöl stieg um 5 % auf 166 Millionen Tonnen SKE.
Erdgas fiel um 1% auf 105,5 Millionen Tonnen SKE.
Steinkohle fiel um 7 % auf 62,5 Millionen Tonnen SKE
Braunkohle fiel im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % auf 53 Millionen Tonnen SKE.

Der Anteil aller Erneuerbaren Energien an der gesamten Stromerzeugung stieg von 13,8 % auf 14,6 %. Dabei fiel der Anteil der Wasserkraft um 3,9 % im Vergleich zum Vorjahr und der Beitrag der Windkraft stieg in den ersten neun Monaten um 1 %.

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Im Jahr 2008 gab es mit 22,5 Milliarden Kilowattstunden wiederum einen Stromexportüberschuss, der sogar noch höher als im Vorjahr (rund 19 Milliarden Kilowattstunden) ausfiel. Zum Vergleich: Diese überschüssige Strommenge entspricht etwa dem, was zehn durchschnittliche Kohlekraftwerke pro Jahr erzeugen. Obwohl also immer mal wieder von der Energiewirtschaft versucht wird, eine „Oh-Gott-Deutschland-wird-in-die-Stromlücke-plumpsen“- Diskussion anzuzetteln belegen die nüchternen Zahlen: Deutschland ist Strom-Export-Meister.

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