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Archive for the ‘energieeffiezientes Bauen & Energieausweis’ Category

In Deutschland fallen ca 40% des Primärenergiebedarfs auf Gebäude. Um den Herausforderungen der Zukunft, wie steigende Energiepreise, CO2 Emissionen oder Importabhängigkeit gerecht zu werden, liegt es nahe die Energieeffizienz der größten Verbraucher zu steigern.

So wurde 2002 die EU-Richtlinie zur Gesamt- energieeffizienz von Gebäuden erlassen. In Zukunft soll europaweit die Energieeffizienz für alle Bestandsgebäude, Neubauten und Sanierungen ausgewiesen werden. In Deutschland bekannt durch die Einführung des Energieausweises.

Das Green Building Programm der EU-Kommision wurde 2005 ins Leben gerufen und  zertifiziert Neubauten- und Sanierungsprojekte nach EU-Kriterien und definiert ein klares Ziel:
Die Energieeffizienz muss um 25% unter den Wert, der vor Ort geltenden Richtlinien gesenkt werden.

Nach positve Prüfung wird dem Gebäudeeigentümer durch die EUK der Status „Green Building Partner“ verliehen. Der Status erlischt drei Jahre nach Abschluss der letzten baulichen Maßnahme.

Die Zertifizierung von Neubauten erfolgt weltweit durch LEED (Leadership in Energy and Environmental Design).

Das Gütezeichen LEED (Leadership in Energy & Environmental Design), herausgegeben durch das US Green Building Council in Washington, ist das amerikanische Gegenstück zur EU-Richtlinie. Mit Hilfe eines Punktesystems soll hier der umweltschonende Umgang mit natürlichen Ressourcen beim Bau oder Sanierung von Gebäuden gewährleistet werden.

Green Buildings werden in ihrem gesamten Lebenszyklus betrachtet. Von der Standortwahl, Auswahl der Materialien, der Planung/Durchführung über ein Energiemanagement und Conrolling bis hin zum Recycling soll das Gebäude umweltschonend, ressourcensparend und energieeffizient geplant, gebaut und betrieben werden.

Aber auch gesundes Raumklima, Behaglichkeit, visueller Komfort und Akustik sollen bei Green Buildings wichtige Rollen in der Planung spielen und dem Nutzer optimale Bedingungen für Leistungsfähigkeit und Gesundheit bieten.

Unter diesen Voraussetzungen und die Senkung der Betriebsnebenkosten (Wasser, Wärme, Strom) bringt Green Building neben ökologischen Vorteilen auch Pluspunkte im Wettbewerb  (Reduktion der Betriebskosten –> Attraktivität und Wertsteigerung der Immobilie –> Verbesserung der Vermarktbarkeit –> Motivation und Identifikation der Mitarbeiter steigt).

Das Prinzip von Green Building lautet Energieeffizienz von Anfang bis Ende.

51duyzws5pl_ss500_Buchempfehlung:

GREEN BUILDING – Konzepte für nachhaltige Architektur

Autoren: Michael Bauer, Peter Mösle, Michael Schwarz

Verlag: Callwey; Auflage: 1 (28. Juni 2007)

ISBN-10: 3766717030

ISBN-13: 978-3766717030


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Ein gutes Projekt braucht gute Materialien.
Die Datenbank der Seite materia.nl bietet dafür genau die richtige Plattform.

Photovoltaik Anlage geplant ? Innovativ ? höherer Wirkungsgrad ?

Evalon Solar

Die Evalon PV-Zelle von Alwitra sitzt auf einem flexiblen Untergrund und ist somit fast überall einsetzbar. Das leichte Material kann einfach auf die gewünschte Fläche geklebt bzw. befestigt werden dabei kann es auch gleich als „Dachziegel“ verwendet werden. Praktisch. Effektiv ? Ja. Denn im Vergleich zu anderen PV-Zellen auf Kristall Basis produziert ein Evalon (plastics) bis zu 20% mehr Strom. Wo kommt das ganze her: Deutschland. Mich würde mal interessieren wo denn diese Zellen bereits im Einsatz sind, bzw. welche Erfahrungen den Architekten und Handwerker damit gemacht haben.

Quelle ist die Material Datenbank:

materia.nl

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strom-prinz.de Bonn (Strom-Prinz.de) – Vor gut einem halben Jahr wurde der Energieausweis eingeführt. Wie eine aktuelle Studie der dena jetzt ermittelte, können nur 31 Prozent der Besitzer von privat vermieteten Objekten einen Energieausweis vorweisen. 23 Prozent wissen immer noch nicht, dass der Besitz eines Energieausweises bei der Neuvermietung von Immobilien Pflicht ist.

Strom-Prinz.de beantwortet die Top-Ten Fragen zum Energieausweis:

1. Wer braucht einen Energieausweis?
Seit Anfang des Jahres ist der Energieausweis bei Neuvermietung/-verpachtung und Verkauf von Wohnimmobilien gesetzlich vorgeschrieben. Immobilien-Eigentümer sind auf Nachfrage verpflichtet dem Käufer/Mieter den Energieausweis zugänglich zu machen.

2. Wer braucht KEINEN Energieausweis?
Für bestehende Pacht- oder Mietverträge und ausschließlich selbst genutzte Gebäude wird kein Energieausweis benötigt. Ebensowenig für Werkstätten, Industrieanlagen, landwirtschaftliche Nutzgebäude, Baudenkmäler, Gebäude für religiöse Zwecke und Wochenendhäuser, die weniger als vier Monate im Jahr genutzt werden.

3. Was passiert, wenn kein Energieausweeis vorliegt?
Die Nicht-Einhaltung der europäischen Gebäude-Richtlinie wird als Ordnungswidrigkeit angesehen. Das gilt auch für einen fahrlässig oder falsch ausgestellten Ausweis. Das max. Bußgeld kann bis zu 15.000 Euro betragen.

4. Was passiert bei einem falsch ausgestellten Ausweis?
Auch bei falsch oder fahrlässig ausgestellten Energieausweisen handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit. Bei Falschangaben kann ein Immobilienkäufer von einem Kauf zurücktreten und die angefallene Kosten auf den Verkäufer abwälzen kann.

5. Was kostet ein Energieausweis?
Der Verbrauchsausweis wird zwischen 25 und 100 Euro, teilweise noch günstiger, angeboten. Der Bedarfsausweis kostet je nach Aufwand und Größe des Hauses 200 bis 800 Euro.

6. Wer muss den Energieausweis bezahlen?

Die Kosten muss grundsätzlich der Hauseigentümer tragen. Sie können als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abgesetzt werden.

7. Was ist der Unterschied zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis?
Beide Ausweise werden auf dem gleichen Formular ausgestellt, sehen also auf den ersten Blick gleich aus.
Der Verbrauchsausweis gibt den Energieverbrauch der Gebäudebewohner in den vergangenen drei Jahren für Heizung und Warmwasserbereitung an. Dazu werden z.B. die letzten drei Heizkostenabrechnungen herangezogen. Entsprechend ist das Ergebnis im Verbrauchsausweis stark vom individuellen Nutzungsverhalten der Bewohner abhängig.
Hingegen wird im Bedarfsausweis der Energiebedarf eines Gebäudes berechnet. Dazu werden eine Vielzahl relevanter Daten erhoben. Von der Wohnfläche über die Dachform bis hin zu den Abmessungen der Fenster finden alle relevanten Daten der Immobilie Berücksichtigung. Die Ansätze für sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen werden aus den Ergebnissen sofort sichtbar. Der Bedarfsausweis ist wesentlich aussagekräftiger als der Verbrauchsausweis und wird daher auch von der dena empfohlen.

8. Wer MUSS einen Bedarfsausweis haben?
Bedarfsausweise sind rechtlich vorgeschrieben für Wohnimmobilien mit max. 4 Wohnungen deren Bauantrag vor dem 1.11.1977 gestellt wurde. Bei allen anderen Immobilien besteht Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und dem günstigeren Verbrauchsausweis.

9. Wer darf einen Energieausweis ausstellen?
Absolventen von Hoch- und Fachhochschulen einschlägiger Fachrichtungen, wie zum Beispiel: Architekte, Bauingenieure, Schornsteinfeger oder Versorgungstechniker. Für Wohngebäude ebenfalls austellberechigt sind Handwerksmeister, Handwerker mit bestimmten Voraussetzungen und staatlich anerkannte Techniker.

10. Wie lange ist ein Energieausweis gültig?
Sowohl Bedarfsausweise als auch Verbrauchsausweise sind ab dem Tag ihrer Erstellung zehn Jahre gültig.

Weitere Infos und Downloads stehen bei http://www.Strom-Prinz.de im Bereich „Energieausweis“ zur Verfügung.
Weitere Infos zur Pressemeldung:
http://www.strom-prinz.de/Gasrechner/
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Strom-Prinz.de ist bekannt für seinen Strompreisvergleich (www.strom-prinz.de/Stromrechner), mit aktuell über 9.000 Stromtarifen und seinen Gaspreisvergleich (www.strom-prinz.de/Gasrechner), der alle Gasanbieter Deutschlands und deren Gastarife enthält.PresseKontakt / Agentur:
Markus Kreusch
Bonner Talweg 52
D-53113 Bonn
Tel.: 0228-30408925
m.kreusch[at]stromprinz.de
http://www.strom-prinz.d

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solarserver: Beim Entwurf des Gebäudes beherzigte Clemens Dahl, Solararchitekt des Einfamilienhauses der Familie Purper in Eltville-Rauenthal am Rhein, eine Grundregel des solaren Bauens, die bereits die alten Griechen kannten, aber bis in die Gegenwart nicht immer konsequent umgesetzt wird: Die Ausrichtung der großen Fensterflächen nach Süden bzw. am Lauf der Sonne sorgt für helle, freundliche Räume, und zusätzlich für passive Solarwärmegewinne. Die optimale Orientierung und Neigung der auf dem Dach montierten Photovoltaik-Module ermöglicht den maximalen Solarstromertrag. Weiter sieht das Heizungskonzept eine große erwärmte Masse vor, welche durch eine nach unten gedämmte Bodenplatte, massive Innenwände und Treppen realisiert wurde. Die Bodenplatten sind nicht durch Estrich und Dämmung von der Raumluft getrennt, sondern direkt als Wärmespeicher ansprechbar. Dadurch kann ein maximaler Anteil Sonnenenergie „passiv“ genutzt werden.

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Die Fußbodenheizung ist in der Betondecke und Bodenplatte integriert.
Für die massiven Außenwände kamen 30 Zentimeter dicke, porosierte Ziegel aus gebranntem Ton zum Einsatz sowie eine 12 cm starke, verputzte Außendämmung. Die feinen Luftporen der Ziegel erhöhen die Wärmedämmung. Ein ausgewogenes Kapillar- und Porenvolumen sowie die differenzierte Lochung des Ziegelquerschnittes ermöglichen die Abstimmung zwischen Wärmedämmung und -speicherung. Sowohl das Holzdach als auch das Dachgeschoss werden mit Holzfasern gedämmt (24 cm).

Die vom Architekten ausgewählte Fußbodenheizung ist in der Bodenplatte und der Betondecke untergebracht. Wie sich im Betrieb zeigt kann sie mit sehr niedriger Temperatur gefahren werden (Vorlauf unter 24°). Das schafft sehr gute Bedingungen für die eingesetzte Luft-Luft-Wärmepumpe, die bei dem niedrigen Temperaturbedarf besonders effizient arbeitet. Auch um die Allergien des Bauherren zu lindern, wurde zudem eine Lüftungsanlage eingebaut, die einen Teil der Abwärme zurückgewinnt. Für eine weitere Optimierung der Raumluft sorgt ein Zentralstaubsauger.

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solarserver.de

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